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Lässt sich Spliss entfernen? Tipps gegen trockene Spitzen

Lässt sich Spliss entfernen? Tipps gegen trockene Spitzen

Wie Sie Ihre Haare richtig pflegen und Haarbruch vermeiden

Schluss mit der Haarspalterei! Was Sie im Fall von Spliss tun können und wie Sie mit der richtigen Pflege und einem schonenden Styling kaputten Haarspitzen vorbeugen, lesen Sie hier.

Was hilft gegen Spliss?

Spalten sich die Haare an den Enden und sehen aus wie kleine Äste, dann hilft meist nur der Besuch beim Friseur. Aber keine Sorge: Um Spliss zu entfernen, müssen Sie gar nicht viel Haarlänge opfern.

Kaputte, trockene Haarspitzen: Was tun bei Haarbruch und Spliss?

Was ist der Unterschied zwischen brüchigen und splissigen Haaren?

Bei Spliss sind die Haarenden aufgesplittert. Bei Haarbruch brechen sie an einer stark geschädigten Stelle ab – und zwar nicht zwangsläufig nur an den Spitzen. Insgesamt treten beide Haarschäden meist mit einem insgesamt spröden Erscheinungsbild der unteren Haarpartie auf. Sie sind zudem schwer kämmbar und glänzen weniger.

Können Haarkur, Spülung und Co. Spliss entfernen? 

Kaputte Haarspitzen lassen sich nicht wieder kitten. Aber: Kleinere Unebenheiten in der Schuppenschicht können Sie mit intensiver Pflege glätten und so Haarbruch oder Spliss vorbeugen. Neigen ihre Haare dazu, sich ab einer bestimmten Länge zu spalten, greifen Sie idealerweise zu reichhaltigen Reparatur Pflegeserien.

Wie werde ich Spliss wieder los?

Gerade bei langen Haaren bleibt Spliss oft nicht aus. Sich von einem Stück Länge zu trennen, fällt vielen aber schwer. Dabei lohnt es sich: Denn bleibt der Spliss, könnte sich das Haar weiter in Richtung Ansatz spalten. Toller Nebeneffekt: Frisch geschnitten sehen die Haare gleich gepflegter aus und erhalten ihren gesunden Schwung zurück.

Spitzen schneiden, Spliss vermeiden

Lässt sich Spliss entfernen: Spitzen schneiden, Spliss vermeiden

Friseure empfehlen, die Spitzen etwa alle 6 bis 8 Wochen nachzuschneiden – um Haarspliss nachhaltig zu vermeiden. Spalten sich die Haare auch in den Längen, kann ein sogenannter Splissschnitt sinnvoll sein.

Spliss entfernen: Die Friseur-Techniken

Es gibt verschiedene Schnitt-Methoden, um Spliss zu entfernen – und zwar ohne dem Haar insgesamt viel an Länge zu nehmen:

  • Twist Cut-Methode: Dieser Splissschnitt kommt am häufigsten zum Einsatz. Der Friseur zwirbelt Strähne für Strähne bis zur Kopfhaut und kürzt dann nur die abstehenden, splissigen Haare. 
  • „Hair Dusting“: Dabei strafft der Friseur eine Strähne nach der anderen und kappt die geschädigten Haarenden, die etwas hervorstehen. Für ein akkurates Ergebnis werden die Haare vorab geglättet. Das Besondere: Der Friseur hält die Schere dabei parallel zum Haar, sodass sie quasi über die Strähne gleitet.
  • Heiße Schere: Beim sogenannten „Care Cut“ handelt es sich um eine Schnittmethode zum Vorbeugen von Spliss. Dabei wird eine spezielle Schere über Strom auf eine Temperatur zwischen 110 und 140 Grad erhitzt. Durch die Wärme sollen sich die frisch geschnittenen Spitzen versiegeln und länger splissfrei bleiben.


Hätten Sie es gewusst?

NIVEA: Wie schnell wachsen Haare?

Wir haben nachgerechnet: Tag für Tag wächst jedes einzelne Haar etwa 0,3 mm. Damit bilden die Follikel aller rund 100.000 Haaren auf der Kopfhaut zusammen täglich rund 30 Meter neues Haar. Im gesamten Leben wächst es bis zu 1.000 Kilometer – eine Strecke von Berlin bis Paris.

Schongang für die Spitzen: Spliss vorbeugen

Je intakter die Schuppenschicht, desto widerstandsfähiger ist das Haar. Mit der richtigen Pflege und etwas Vorsicht beim Stylen schonen Sie die äußere Schicht der Haare und beugen Spliss vor.

4 Anti-Spliss-Tipps für schöne Haare

  1. Die Pflege abstimmen: Shampoos, Conditioner und Haaarkuren speziell für strapazierte oder trockene Haare können durch ihre ausgeklügelten Pflegeformeln einem Feuchtigkeitsverlust vorbeugen und den Haaren mehr Glanz sowie Geschmeidigkeit verleihen. 
  2. Pflegespülung nicht vergessen: Nach dem Waschen ist die äußere Schicht der Haare leicht aufgeraut. Ein Conditioner glättet sie wieder und gleicht feine Unebenheiten aus. Dadurch sind die Haare nicht nur leichter zu kämmen, sondern auch besser vor äußeren Einflüssen wie Reibung, Hitze und UV-Strahlung geschützt. 
  3. Extra-Pflege verwenden: Mit einer reichhaltigen Haarkur verwöhnen Sie strapazierte Haare am besten ein- bis zweimal pro Woche. Zusätzlich sind auch Haaröle oder Spitzenfluide zu empfehlen. Bis zur nächsten Haarwäsche hinterlassen sie einen feinen Film und verstärken den Glanz.
  4. UV-Schutz: Direkte Sonnenstrahlung beansprucht nicht nur die Haut, sondern trocknet auch die Haare aus. Feuchtigkeitsintensive Pflege ist daher im Sommer genauso wichtig wie Sonnenschutz mit Hüten oder Tüchern. Es gibt auch spezielle Haarpflegeprodukte, die einen UV-Schutz bieten.

Auf die sanfte Tour: Auch beim Haaretrocknen

Auf die sanfte Tour: Auch beim Haaretrocknen

Rubbeln oder Reiben mit dem Handtuch erhöht das Splissrisiko. Drücken Sie die Haare nach dem Waschen am besten mit einem weichen Handtuch aus. Besonders praktisch ist ein Handtuchturban. Wer föhnen möchte, sollte dies schonend tun – also auf mittlerer Hitzestufe und mit Abstand.

Haarspalterei: Ursachen von Haarbruch und Spliss

Stark ausgeprägter Spliss lässt sich meist mit bloßem Auge erkennen. Die Haarspitzen sind brüchig, glanzlos und wirken faserig. Was dahintersteckt, erfahren Sie hier.

Besonders pflegebedürftig: Die Haarspitzen

Lässt sich Spliss entfernen: Haarspitzen

Die Spitzen sind der älteste Teil unserer Haare. Umwelteinflüsse wie Sonnenstrahlen, aber auch Styling mit Föhn oder Glätteisen strapazieren die feinen Enden besonders stark. Ist Spliss erst mal da, lässt er sich nur mit einer Schere entfernen.

Wie entsteht Spliss eigentlich?

Von Spliss betroffen sind meist mittellange oder lange Haare. Die Erklärung für dieses Phänomen ist recht simpel: Die Haare sind nicht selten bereits mehrere Jahre gewachsen. In dieser Zeit macht unser Haar einiges durch. Außerdem liegen bei längeren Haaren die Haarspitzen an der Kleidung auf und sind dadurch vermehrter Reibung ausgesetzt.

Auch verschiedene äußere Einflüsse strapazieren das Haar und machen es anfälliger für Haarbruch und Spliss. Dazu zählen:

  • Natürliche Schäden: Umwelteinflüsse wie Sonnenstrahlen oder Salzwasser entziehen dem Haar Feuchtigkeit und bleichen es aus.
  • Thermische Schäden: Zu heißes Föhnen, Glätten oder Stylen mit Lockenstab trocknet die Haare zusätzlich aus.
  • Mechanische Schäden: Haare reiben quasi ständig – an Schal oder Pulli, an den Schultern, auf dem Kissen, an Zopfgummis oder einfach aneinander. 
  • Chemische Schäden: Colorationen, Dauerwellen, chemisches Glätten oder Chlorwasser setzen den Haaren zusätzlich zu und schädigen deren Struktur nachhaltig.

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