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Wie wirkt sich Stress auf die Haut aus?

Wie wirkt sich Stress auf die Haut aus?

Anti-Stress-Tipps bei Rötungen und Pickeln

Stress und Ärger können sich auf der Haut bemerkbar machen. Symptome wie Pickel und rote Flecken signalisieren dann, dass das innere Gleichgewicht gestört ist. Warum Entspannung jetzt umso wichtiger ist, erfahren Sie hier.

Hautirritationen: Wie sich Stress und Ärger auf das Aussehen auswirken

Manchmal geht Stress im wahrsten Sinne des Wortes unter die Haut. Wenn die To-do-Liste immer länger wird oder wir uns mit der besten Freundin gestritten haben, wenn wir von Termin zu Termin hetzen und keinen Ausgleich für Körper & Seele finden, reagiert oft auch die Haut gereizt. Aber warum hat die Psyche eigentlich so einen starken Einfluss darauf, ob wir uns in unserer Haut wohlfühlen oder nicht?

Spiegel der Seele: Wie Stress die Haut beeinflusst

Schau mir ins Gesicht und ich sage dir, wie es dir geht. Tatsächlich reicht oft ein Blick, um sagen zu können, wie sich jemand fühlt. Ein kurzes Erröten, aber auch wenn sich längerfristig Hautausschlag zeigt oder die Haut fleckig wirkt – das alles sind eindeutige Signale der Haut, die man regelrecht lesen kann.

Stress und Hautsymptome sind eng miteinander verbunden:

  • Früher glaubten Experten, die Nervenenden würden nur bis an die Haut reichen.
  • Inzwischen ist bekannt, dass sie sogar bis in die obersten Hautschichten gehen.
  • Stress, Hektik und Ärger können hormonelle Veränderungen bewirken, die unmittelbar unter der Hautoberfläche kleine Entzündungen auslösen.

Körper und Geist im Einklang halten

Stressflecken? Nein, danke!

Wer häufig unter Strom steht, sollte sich selbst und seiner Schönheit zuliebe darauf achten, dass Entspannung nicht zu kurz kommt. Denn Hautirritationen können anzeigen, dass die innere Balance nicht mehr stimmt. Ein bisschen Ruhe schenkt Gelassenheit und macht auch gleich viel schöner.

Wenn die Haut unser Wohlbefinden stört

Zwischen Haut und Wohlbefinden besteht eine empfindliche Wechselwirkung. Nicht nur kann ein erhöhter Stresslevel das Hautbild empfindlich stören. Umgekehrt kann auch eine chronische Erkrankung mit Hautausschlag zu psychischem Stress führen.

  • Wer unter Neurodermitis oder Schuppenflechte leidet, erfährt oft soziale Ablehnung und schämt sich für seinen eigenen Körper.
  • Dieser Druck verstärkt dann die Symptome der Erkrankung zusätzlich.

Egal, ob es nur kurzfristige nervöse Flecken im Gesicht sind, eine raue oder blasse Haut durch Dauerstress oder eine chronische, vererbte Krankheit: Vielen Betroffenen hilft konsequentes Stressmanagement, um die Beschwerden zu lindern.

Hautausschlag durch Stress? Das steckt dahinter

Trockene Haut, Unreinheiten und Flecken: Wir verraten, warum die Haut manchmal so sensibel reagiert.

Trockene Haut & Juckreiz: Stress als Verstärker

Je trockener und gereizter die Haut bereits ist, desto anfälliger wird sie auch für Stressanzeichen wie schuppige Stellen oder ungleichmäßige Rötungen. Im Gesicht treten diese besonders häufig auf. Am übrigen Körper ist Stress hingegen seltener der Auslöser von Symptomen, sondern häufiger ein Verstärker. So wird beispielsweise Juckreiz mit Stress assoziiert.

Wenn die Haut juckt, kann dies aber viele Ursachen haben:

  • Besonders häufig ist trockene Haut schuld. Stehen wir permanent unter Strom, nimmt die Trockenheit und damit auch der Juckreiz häufig zu.
  • Ähnlich verhält es sich mit Hautkrankheiten wie Schuppenflechte oder Neurodermitis. Hier spielt die genetische Veranlagung eine wesentliche Rolle als Ursache. Stressfaktoren können die Beschwerden jedoch deutlich verstärken.
  • Grundsätzlich gilt: Fällt der Juckreiz sehr stark aus oder tritt er über mehrere Wochen auf, sollten Sie unbedingt Ihren Haus- oder Hautarzt aufsuchen, um die Ursachen für den Juckreiz abzuklären.

Was sind typische Stress-Symptome auf der Haut?

  • Trockene Haut und schuppige Stellen: Bei Stress kann die Lipidbarriere der Haut angegriffen werden. Die Folge: Die Feuchtigkeit verdunstet schneller und die Haut trocknet aus.
  • Hautunreinheiten: Wenn der Körper stark unter Stress steht, schüttet er größere Mengen des Männlichkeitshormons Testosteron aus. Dies kann unter anderem die Talgproduktion fördern und begünstigt damit die Entstehung von sogenannten Stress-Pickeln und Mitessern.
  • Stressflecken: Die roten Flecken im Gesicht, am Hals oder Dekolleté ("Flushing") entstehen durch eine plötzliche Erweiterung der Blutgefäße. Häufig werden sie durch emotionale Reize ausgelöst zum Beispiel bei Stress, Angst oder großer Nervosität.
  • Nesselsucht: Hier kommt es zu einem Hautausschlag. Es beginnt mit einer Hautrötung auf die dann stark juckende Quaddeln folgen. Grund ist eine übermäßige Ausschüttung an Histamin. Stress ist zwar nicht die Ursache, kann aber der Auslöser sein.

Richtig Stress abbauen

psyche

Im Gesicht kann Zeitdrück, Ärger und Anspannung oft am schnellsten abgelesen werden. Um Hautausschläge zu vermeiden, sollte jeder lernen, wie er Stress abbauen kann.

Ist Stress immer für Hautausschlag verantwortlich?

Die Entstehung von Hautausschlägen kann neben Stress vielfältige Ursachen haben:

  • Der Hormonhaushalt kann etwa auch in der Pubertät, während der Schwangerschaft oder den Wechseljahren durcheinander geraten und für Hautveränderungen sorgen.
  • Auch an Hautunreinheiten lässt sich nicht automatisch ablesen, dass jemand gestresst ist. Pickel und Co. können auch andere Ursachen haben wie eine ungünstige Pflege: Wenn z. B. die Creme zu reichhaltig für den Hauttyp ist.
  • Rote Flecken im Gesicht können auch durch scharfe Speisen oder Alkohol verursacht werden.

Achten Sie am besten darauf, ob die genannten Symptome eher plötzlich und nur in bestimmten Situationen auftreten. Wenn Sie sonst kaum Hautprobleme haben, dann können die Irritationen durch Stress entstanden sein. Ein Besuch beim Hautarzt sorgt für Aufklärung.

Stress abbauen: Tipps für den Alltag

Stress ist nicht gleich Stress. Deshalb gibt es auch kein Patentrezept zum Vorbeugen. Grundsätzlich gilt aber: Je mehr Anti-Stress-Tipps Sie beherzigen, desto gelassener können Sie auf anstrengende Situationen reagieren. Dabei hilft auch die richtige Morgenroutine, um den Tag entspannter anzugehen und Chaos, Hektik und Stress am Morgen keine Chance zu geben.

Umgang mit Stress: 5 Tipps für die Arbeit

  1. Glück fürs Büro: Eine Tasse Kakao fördert die Ausschüttung des Glückshormons Serotonin.
  2. Störende Kollegen abschalten: Setzen Sie sich Kopfhörer auf. Das signalisiert eindeutig, dass Sie nicht angesprochen werden möchten.
  3. Telefon aus, Mailbox an: So sorgen Sie dafür, dass Sie die wichtigsten Aufgaben ohne Unterbrechung zu Ende erledigen und Stress abbauen können.
  4. Feierabend planen: Nach der Arbeit ist vor dem Hausputz? Nehmen Sie sich bewusst nur noch eine einzige Tätigkeit für den Abend vor. Den Rest auf das Wochenende verlegen.
  5. Machen Sie es sich bequem: Tragen Sie auch im Job gemütliche Kleidung, in der Sie sich wohlfühlen, damit Sie sich in stressigen Situationen nicht eingeengt fühlen.

Pause! Schnell mal Stress abbauen

freunde

Jeder braucht mal eine kleine Auszeit. Bei einem Kaffeeklatsch mit den besten Freundinnen oder einer netten Mittagspause während der Arbeitszeit sinkt der Stresslevel automatisch.

5 Anti-Stress-Tipps zum Wohlfühlen für zu Hause

  1. Entspannt ankleiden: Legen Sie abends die Garderobe für den nächsten Tag raus, so fallen zeitraubende Outfit-Entscheidungen am Morgen weg.
  2. Keine Hektik am Morgen: Decken Sie den Frühstückstisch bereits am Vorabend und bereiten Sie das Schulbrot für die Kinder oder Ihre Lunchbox in Ruhe vor.
  3. Beruhigt schlafen: Ein Lavendelkissen auf den Nachttisch kann den Schlaf fördern und entspannen.
  4. Zeit für sich selbst: Planen Sie einen Abend in der Woche ganz für sich, Ihr Hobby oder Ihre Freunde ein.
  5. Bitte lächeln: Schneiden Sie mal wieder Grimassen. Das lockert nicht nur die Gesichtsmuskultur, sondern bringt auch andere zum Lachen.

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