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Schutzmaske: Hautirritationen vorbeugen

Tipps gegen Rötungen, Pickel und Hautrisse

Regelmäßiges Tragen einer Gesichtsmaske kann zu Hautproblemen führen. Mit der richtigen Pflege lassen sich diese vermeiden.

Beanspruchung durch Schutzmaske: Tipps für die Hautpflege

Ein Mund-Nasen-Schutz verringert die Infektionsgefahr durch Viren, Bakterien und andere Keime für andere Menschen. Die Maske kann durch Druck und Feuchtigkeit jedoch zu Hautproblemen führen. Hier erfahren Sie, wie Sie diese vermeiden.

Hautreizungen durch Schutzmaske: Was sind mögliche Folgen?

Ein Mund-Nasen-Schutz, egal aus welchem Material und in welcher Form, hinterlässt Spuren auf unserer Haut. Insbesondere dann, wenn er über einen längeren Zeitraum getragen wird. Verursacht werden die Hautirritationen hauptsächlich durch Druck und Feuchtigkeit:

  • Der Mundschutz muss eng am Gesicht anliegen – das erzeugt Druckstellen und Reibung an der Haut. Vorwiegend betroffene Gesichtspartien sind die Wangen und die Nase.

  • Das Atmen durch eine Maske setzt eine feucht-warme Luft frei, die sich unter der Maske sammelt – die Haut gerät so schneller ins Schwitzen. Der Schweiß bzw. die Feuchtigkeit kann den Reibungseffekt wiederum verstärken und die Hornschicht der Haut aufweichen, was sie anfälliger für Keime macht.

  • Das kann u. a. zu Hautirritationen wie Rötungen, Juckreiz, einem Brennen, trockene Hautpartien und Pickel führen.

 


Den Druck von der Gesichtsmaske nehmen

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Wenn Sie zu viel Druck oder Reibung spüren, sollten Sie die Maske kurz lockern oder absetzen, sobald es die Situation zulässt und kein Risiko einer Infektion besteht. Wichtig: Zuvor unbedingt die Hände gründlich mit Seife waschen und gegebenenfalls desinfizieren.

Schutzmaske: Hautpflege anpassen und Irritationen vorbeugen

Wenn Sie im Alltag einen Mund-Nasen-Schutz tragen, benötigt Ihr Gesicht eine spezielle Pflege, damit Ihre Haut unversehrt und schön bleibt:

  • Gesichtsreinigung: Waschen Sie Ihr Gesicht vor und nach dem Tragen einer Schutzmaske mit lauwarmem, nicht zu heißem Wasser.

  • Nutzen Sie zusätzlich regelmäßig einen Gesichtsreiniger. Bei sensibler Haut bestenfalls parfümfreies Mizellenwasser, das die Poren gründlich reinigt und besonders sanft pflegt. Unterwegs können Sie Make-up mit Gesichtsreinigungstüchern entfernen.

  • Tragen Sie für die Gesichtspflege täglich eine dünne Schicht Feuchtigkeitscreme auf, damit Ihre Haut ausreichend hydratisiert ist – und zwar mindestens eine halbe Stunde, bevor Sie die Schutzmaske aufsetzen.

  • Verwöhnen Sie Ihre Haut außerdem mit einer Nachtpflege bzw. einer Nachtcreme. Ihre regenerativen Eigenschaften helfen dabei, gereizte Haut zu beruhigen.

  • Verzichten Sie nach Möglichkeit auf Make-up bei den Hautpartien, die von der Maske bedeckt sind. Denn: Die erhöhte Feuchtigkeit unter der Maske verschmiert nicht nur das Make-up, sie beeinträchtigt auch die Talgproduktion und führt möglicherweise zu einer Zunahme von verstopften Poren.  

 


Gesichtsreinigung mit Mizellenwasser: Sanfte Pflege

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Tipp: Mit Mizellenwasser können Sie effektiv und zugleich sanft Ihr Gesicht von Schmutz sowie Make-up befreien – und so Ihre Haut auffrischen. Dazu einfach ein Wattepad oder ein Reinigungstuch nutzen. 


Weitere Tipps, um die Haut bei Schutzmasken zu schonen

  • Wählen Sie mit Bedacht passgenaue Masken, die nicht zu fest sitzen, aber auch nicht zu locker.

  • Tragen Sie gegebenenfalls unterschiedliche Masken-Typen, um Druck und Reibung an gleichen Stellen zu verhindern.

  • Verwenden Sie keine Pflaster oder Ähnliches, um Druckstellen abzuschwächen – das kann zu weiteren Hautreizungen führen.

  • Wenn Sie Ihre Maske waschen, darf sie vor dem erneuten Aufsetzen nicht mehr feucht sein.



Stoffmasken für den Alltagsgebrauch

stoffmasken

Bei Alltagsmasken bzw. (selbst genähten) Stoffmasken bieten sich in der Regel solche aus Baumwolle an – sie reizen die Haut weniger, erleichtern das Atmen und sind leichter zu waschen. 

Der richtige Umgang: Wie Schutzmasken tragen und waschen?

Wer einen Mund-Nasen-Schutz trägt, muss den Gebrauch zu Beginn etwas üben. Nur so kann sichergestellt werden, dass eine Schutzfunktion auch tatsächlich gegeben ist.

Beschlagene Gläser wegen Mund-Nasen-Schutz: Was tun?

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Tipp: Wer eine Brille trägt, sollte erst die Maske aufsetzen und im Anschluss die Brille, sodass die untere Seite der Brillengläser über der Maske liegt. Das verhindert, dass die Gläser durch die Atmung während des Tragens beschlagen.

Tipps: Schutzmaske richtig aufsetzen, tragen und abnehmen

  • Regelmäßiger Wechsel: Stoffmasken sollten nach jedem Tragen gewaschen werden. Daher ist es ratsam, sich fünf oder mehr Masken anzuschaffen.

  • Vor dem Anlegen die Hände gründlich mit Seife waschen, beim Aufsetzen am besten nicht die Innenseite des Mund-Nasen-Schutzes berühren.

  • Die Maske sollte stets eng anliegen und Mund und Nase vollständig zu bedecken.

  • Während des Tragens nicht unnötigerweise am Mundschutz herumzupfen und auf keinen Fall die Vorderseite mit den Händen berühren. 

  • Wenn die Maske durchfeuchtet ist, sollte sie ausgewechselt werden. Daher bietet es sich an, für unterwegs immer eine zweite Maske mitzuführen – sicher verstaut in einem Extra-Beutel. 

  • Nicht vergessen: Auch vor dem Absetzen immer die Hände mit Seife waschen. Die Schutzmaske dann an den seitlichen Schnüren, Bändern oder Laschen abnehmen.

Schutzmaske in der Mikrowelle desinfizieren?

schutzmaske-mikrowelle

Seine Stoffmaske in der Mikrowelle zu desinfizieren, ist keine gute Idee. Denn: In Masken sind oftmals Metallteile wie Drahtbügel eingearbeitet – und das bedeutet erhöhte Brandgefahr!

Hygiene und Desinfektion: Wie Schutzmaske waschen?

Stoffschutzmasken reinigen und für die Wiederverwendung aufbereiten – so geht’s!

  • Waschmaschine: Den Mund-Nasen-Schutz bei mindestens 60 Grad Celsius und mit Vollwaschmittel waschen.

  • Handwäsche: Alternativ Wasser in einem Kocher auf 60 Grad erhitzen und zusammen mit Waschmittel und der Maske für rund fünf Minuten in einen Topf oder ins Waschbecken geben – den Mund-Nasen-Schutz mit einem Stock oder Ähnlichem mehrmals wenden.

  • Trockner: Nach Möglichkeit sollten Sie Masken maschinell trocknen lassen, wenn es der Stoff aushält.

  • Backofen: Schutzmasken ohne Kunststoff lassen sich außerdem im Backofen bei 70 bis 80 Grad innerhalb von 20 bis 30 Minuten sterilisieren. 

  • Bügeleisen: Alternativ können Sie Gesichtsmasken auch auf höchster Stufe bei mindestens 165 Grad bügeln, um sie zu desinfizieren.

Wichtig: Wird eine Schutzmaske beim Waschen, Trocknen oder Bügeln beschädigt, ist diese zu entsorgen.


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